Burnout betrifft insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), da Mitarbeitende dort oft mehrere Rollen übernehmen und Ausfälle schwerer wiegen. 19 % der Fehlzeitenkosten, 60 % der Arbeitsunfälle und 40 % der Fluktuationskosten werden durch Stress verursacht. Frühzeitige Erkennung und Prävention sind entscheidend, um Mitarbeitende zu entlasten, Kosten zu senken und gesetzlichen Vorgaben wie der psychischen Gefährdungsbeurteilung (§5 ArbSchG) nachzukommen.
Hauptfaktoren, die Burnout in KMU begünstigen:
- Hohe Arbeitsbelastung: Mehrfachrollen, unklare Verantwortlichkeiten, ständige Erreichbarkeit.
- Fehlende Wertschätzung: Ungerechte Gehälter, fehlende Transparenz und Mitbestimmung.
- Schwache Work-Life-Balance: Starre Arbeitszeiten, Konflikte im Team, unzureichende Pausenkultur.
Lösungen und Prävention:
- Mitarbeiterbefragungen: Regelmäßige Feedbackgespräche und anonyme Umfragen.
- Tools wie GA-Psyche KIT: Unterstützung bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung.
- Bessere Führung: Klare Aufgabenverteilung, Wertschätzung und flexible Arbeitszeitmodelle.
Burnout-Prävention ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch eine Investition in die Gesundheit und Produktivität des Teams.
Burnout im Unternehmertum – Was kann ich tun, um es zu verhindern? | Mach-dis-Ding.ch

Hauptrisikofaktoren für Burnout in KMU
Um Burnout in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) frühzeitig zu erkennen, sollten einige spezifische Risikofaktoren besonders beachtet werden.
Arbeitsbelastung und Arbeitsanforderungen
In KMU übernehmen Mitarbeiter oft mehrere Rollen gleichzeitig. Aufgaben, die in größeren Unternehmen auf verschiedene Abteilungen verteilt sind, landen hier häufig auf den Schultern weniger Personen. Diese Mehrfachbelastung ist einer der Hauptauslöser für Burnout.
Ein weiterer Faktor ist die unklare Rollenverteilung. Wenn Mitarbeiter nicht genau wissen, wofür sie verantwortlich sind, oder unrealistische Deadlines mit knappen Ressourcen kombiniert werden, steigt der Stresspegel erheblich. Diese Unsicherheit führt zu zusätzlichem mentalem Druck.
Die ständige Erreichbarkeit verstärkt das Problem noch. In vielen KMU gibt es keine klaren Trennlinien zwischen Arbeitszeit und Freizeit. E-Mails nach Feierabend oder Anrufe am Wochenende gehören oft zum Alltag. Diese ständige Verfügbarkeit verhindert die dringend benötigte Erholung und kann zu chronischer Erschöpfung führen.
Zusätzlich verschärft die mangelnde Personaldecke die Situation. Fällt ein Kollege aus, müssen die verbleibenden Mitarbeiter dessen Aufgaben übernehmen – oft über einen längeren Zeitraum. Da Neueinstellungen Zeit und Geld kosten, bleibt diese Belastung meist bestehen.
Neben der hohen Arbeitsbelastung spielt auch die fehlende Wertschätzung eine zentrale Rolle.
Anerkennung und faire Behandlung
Hohe Arbeitsbelastung allein ist schon belastend, aber fehlende Wertschätzung macht die Situation noch schlimmer. Wenn Leistungen als selbstverständlich angesehen werden, fühlen sich Mitarbeiter oft übersehen und emotional ausgelaugt.
Ein großes Problem in KMU ist zudem die fehlende Transparenz bei Gehaltsstrukturen. Wenn Gehälter als ungerecht empfunden werden oder klare Entwicklungsmöglichkeiten fehlen, entsteht Frustration. Viele Mitarbeiter sehen keine Perspektive für berufliches Wachstum, was langfristig zu innerer Kündigung führen kann.
Ungleichbehandlung ist ein weiterer Stressfaktor. Wenn manche Mitarbeiter bevorzugt behandelt werden oder unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden, entsteht schnell ein Gefühl der Ungerechtigkeit. In kleinen Teams sind solche Unterschiede besonders spürbar, da jeder sie direkt mitbekommt.
Zudem fühlen sich viele Mitarbeiter durch die fehlende Mitbestimmung bei wichtigen Entscheidungen übergangen. Häufig werden Veränderungen ohne Rücksprache beschlossen, obwohl gerade die Mitarbeiter die Auswirkungen im Arbeitsalltag am stärksten spüren.
Work-Life-Balance und Teamklima
Das Teamklima spielt in KMU eine entscheidende Rolle. Aufgrund der kleineren Teams wirken sich zwischenmenschliche Konflikte stärker aus. Anders als in größeren Unternehmen gibt es oft keine Möglichkeit, Spannungen durch Versetzungen oder andere organisatorische Maßnahmen zu entschärfen.
Auch schlechte Kommunikationsstrukturen tragen zum Stress bei. Wenn wichtige Informationen unvollständig oder gar nicht weitergegeben werden, entsteht Unsicherheit. Mitarbeiter müssen ständig nachfragen oder arbeiten im Unklaren, was die mentale Belastung zusätzlich erhöht.
Ein weiteres Problem ist die mangelnde Flexibilität bei Arbeitszeiten und -orten. Während viele größere Unternehmen flexible Modelle anbieten, halten KMU häufig an starren Strukturen fest. Private Verpflichtungen wie Arzttermine oder familiäre Angelegenheiten lassen sich dadurch schwer mit der Arbeit vereinbaren, was zu chronischem Stress führt.
Die fehlende Pausenkultur ist ebenfalls ein häufiges Problem. Statt sich eine echte Auszeit zu gönnen, wird das Mittagessen oft schnell am Schreibtisch eingenommen. Ohne regelmäßige Erholungsphasen bleibt der Körper in einem Zustand ständiger Anspannung – ein direkter Weg in Richtung Burnout.
Schließlich werden private Probleme der Mitarbeiter in KMU oft nicht ausreichend berücksichtigt. Obwohl sich in kleinen Teams alle persönlich kennen, fehlt manchmal das Verständnis für Belastungen wie Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen. Das kann die ohnehin schon hohe Stressbelastung zusätzlich verstärken.
Methoden zur frühzeitigen Erkennung von Burnout-Risiken
Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist es entscheidend, Warnsignale für Burnout frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Hierbei spielen systematische Ansätze eine zentrale Rolle. Besonders wichtig ist der direkte Austausch mit den Mitarbeitenden – sei es durch strukturierte Befragungen oder regelmäßige Feedbackprozesse.
Mitarbeiterfeedback und Umfragen
Kurze, anonyme Puls-Umfragen, die alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden, bieten eine gute Möglichkeit, ehrliche Einblicke in die Belastungssituation der Mitarbeitenden zu erhalten. Ergänzt durch offene Feedbackgespräche können Themen wie Überforderung, Erholungszeiten oder Unterstützung durch Vorgesetzte angesprochen werden. Fragen wie „Wie oft fühlen Sie sich bei der Arbeit überfordert?“, „Haben Sie ausreichend Zeit für Erholung?“ oder „Fühlen Sie sich von Ihrem Vorgesetzten unterstützt?“ liefern wertvolle Hinweise.
Ein Vorschlagswesen, bei dem Mitarbeitende direkt Ideen zur Verbesserung des Arbeitsklimas einbringen können, ergänzt diese Maßnahmen und stärkt das Gefühl von Mitgestaltung.
Überwachung von Arbeitsplatzindikatoren
Risikofaktoren für Burnout lassen sich auch anhand von messbaren Kennzahlen identifizieren. Dazu gehören:
- Steigende Fehlzeiten
- Höhere Mitarbeiterfluktuation
- Nachlassende Leistungsqualität
- Zunehmende Konflikte im Team
- Übermäßige Überstunden
Besonders alarmierend wird es, wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen oder mehrere Beschäftigte vermehrt wegen psychosomatischer Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenproblemen oder Magen-Darm-Beschwerden ausfallen. Auch eine ungleiche Verteilung der Überstunden ist ein Warnsignal: Wenn einzelne Mitarbeitende dauerhaft deutlich mehr leisten als andere, steigt das Risiko eines Burnouts erheblich.
Einsatz strukturierter Risikobewertungstools
Um psychische Belastungen systematisch und rechtskonform gemäß §5 ArbSchG zu bewerten, eignen sich strukturierte Tools. Diese ermöglichen nicht nur eine objektive Analyse der Risikofaktoren, sondern dokumentieren auch die ergriffenen Maßnahmen transparent.
Ein Beispiel ist das GA-Psyche KIT, das speziell für KMU entwickelt wurde. Es führt Unternehmen Schritt für Schritt durch die psychologische Gefährdungsbeurteilung. Das Tool enthält validierte Fragebögen, einen Maßnahmenkatalog und erstellt am Ende einen zertifizierten Auditbericht. Besonderheiten wie Homeoffice oder Schichtarbeit werden dabei ebenfalls berücksichtigt.
Ein großer Vorteil: Unternehmen können die Beurteilung eigenständig durchführen, was nicht nur Kosten für externe Berater spart, sondern auch die Kontrolle über sensible Mitarbeitendendaten wahrt. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.
sbb-itb-dc1250c
Burnout-Prävention in KMU
Die Frühwarnung vor Burnout-Risiken allein reicht nicht aus – es braucht sofortige, gezielte Schritte, um das Arbeitsumfeld zu verbessern. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bedeutet das, mit begrenzten Mitteln kreative und praktikable Lösungen zu finden. Hier sind einige zentrale Ansätze, um diesen Herausforderungen effektiv zu begegnen.
Bessere Arbeitsorganisation und Führung
Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Überlastungen frühzeitig zu erkennen und die Arbeitsbelastung gerecht zu verteilen. Arbeitsbelastungsprotokolle können dabei helfen, Überstunden transparent zu dokumentieren und rechtzeitig gegenzusteuern.
Eine wertschätzende Führungskultur ist ebenfalls unverzichtbar. Mitarbeiter, die sich respektiert und gehört fühlen, entwickeln seltener Burnout-Symptome. In regelmäßigen Einzelgesprächen sollte nicht nur die Arbeitsleistung, sondern auch das persönliche Wohlbefinden thematisiert werden. Führungskräfte müssen dabei auf Warnsignale wie sinkende Motivation, Gereiztheit oder sozialen Rückzug achten.
Auch die Delegation von Aufgaben entlastet nicht nur Führungskräfte, sondern stärkt gleichzeitig das Gefühl von Autonomie und Wertschätzung bei den Mitarbeitern. Klare Prioritäten sind dabei entscheidend – nicht jede Aufgabe hat die gleiche Dringlichkeit.
Unterstützung der Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeitmodelle gehören zu den effektivsten Maßnahmen gegen Burnout. Ob Gleitzeit, Homeoffice oder sogar eine Vier-Tage-Woche – die Möglichkeiten hängen von der Branche ab. Wichtig dabei: Flexibilität darf nicht in ständige Erreichbarkeit münden.
Klare Regeln für die digitale Kommunikation sind essenziell. Beispielsweise kann festgelegt werden, dass E-Mails nach Feierabend nicht beantwortet werden müssen. Einige Unternehmen setzen auf Verzögerungsfunktionen, sodass Nachrichten erst am nächsten Arbeitstag zugestellt werden.
Auch Pausen während des Arbeitstages sollten nicht vernachlässigt werden. Obwohl sie gesetzlich vorgeschrieben sind, werden sie oft ignoriert. Unternehmen können Pausenräume einrichten oder gemeinsame Mittagspausen fördern, um die Erholung zu unterstützen.
Gesundheitsmaßnahmen müssen nicht teuer sein, um Wirkung zu zeigen. Angebote wie Rückenschulen, Stressmanagement-Workshops oder Zuschüsse für Fitnessstudios sind kostengünstige Möglichkeiten, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Eine stabile Work-Life-Balance ist die Grundlage, um Präventionsstrategien langfristig zu überwachen und anzupassen.
Regelmäßige Überwachung und Risikobewertungen
Ein gesunder Arbeitsplatz erfordert kontinuierliche Kontrolle und Anpassung. Die gesetzlich vorgeschriebene psychische Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG sollte nicht als einmalige Pflicht, sondern als wiederkehrender Prozess verstanden werden.
Viele KMU schrecken vor den Kosten oder dem Aufwand externer Beratungen zurück. Hier bieten sich strukturierte Tools wie das GA-Psyche KIT an, das eine eigenständige Durchführung ermöglicht und gleichzeitig alle rechtlichen Anforderungen erfüllt.
Regelmäßige und strukturierte Überprüfungen verhindern, dass Veränderungen im Arbeitsumfeld unbemerkt bleiben. Die Dokumentation der Maßnahmen sorgt nicht nur für Rechtssicherheit, sondern hilft auch, erfolgreiche Ansätze zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig behalten Unternehmen die Kontrolle über sensible Mitarbeiterdaten, was das Vertrauen stärkt und den Schutz der Privatsphäre gewährleistet.
Interne vs. externe Burnout-Risikobewertung
KMU stehen vor der Wahl, ob sie die psychische Gefährdungsbeurteilung intern oder extern durchführen. Diese Entscheidung hängt stark von den verfügbaren Ressourcen, dem vorhandenen Know-how und den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab.
Interne Bewertungen ermöglichen eine vollständige Kontrolle über sensible Mitarbeiterdaten und bieten die Möglichkeit, laufend und unabhängig von externen Dienstleistern zu überwachen. Führungskräfte können dabei auf ihr Wissen über betriebsinterne Prozesse zurückgreifen und sparen langfristig Beratungskosten.
Externe Beratungen hingegen bringen spezialisiertes Fachwissen und eine objektive Perspektive mit. Allerdings gehen sie oft mit höheren Kosten und einer geringeren Flexibilität bei der Terminplanung einher.
"Während die psychosoziale Risikobewertung in großen Unternehmen weit verbreitet ist, ist ihre Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nach wie vor herausfordernd. Besonders die Einbeziehung einer psychosozialen Risikobewertung ist eher uneinheitlich."
– Anke Wagner et al., Universitätsklinikum Tübingen
KMU stehen oft vor der Herausforderung, dass sie weniger finanzielle und personelle Ressourcen für den Arbeitsschutz zur Verfügung haben. Dies führt dazu, dass psychosoziale Risikobewertungen häufig als weniger dringlich angesehen werden. Da 99 % der Unternehmen in der EU zu den kleinen und mittleren Betrieben zählen, wird der Bedarf an umsetzbaren und kosteneffizienten Lösungen immer größer.
Vergleich: Interne und externe Ansätze
Die folgende Tabelle fasst die Vor- und Nachteile beider Ansätze zusammen:
| Kriterium | Interne Durchführung | Externe Beratung |
|---|---|---|
| Kosten | Einmalige Investition in Tools (z. B. GA-Psyche KIT) | Höhere Beratungskosten, laufende Ausgaben |
| Datenschutz | Volle Kontrolle über Mitarbeiterdaten | Erfordert Weitergabe sensibler Daten |
| Flexibilität | Individuelle Zeitplanung | Abhängig von Beraterverfügbarkeit |
| Fachwissen | Nutzung interner Kenntnisse, ggf. Einarbeitung nötig | Zugriff auf externes Expertenwissen |
| Rechtssicherheit | Durch strukturierte Tools wie GA-Psyche KIT gegeben | Absicherung durch die Expertise der Berater |
| Nachhaltigkeit | Kontinuierliche Anpassung und Überwachung möglich | Oft punktuelle Bewertungen |
| Branchenkenntnis | Detailliertes Wissen über interne Abläufe | Allgemeine Expertise, weniger spezifisch |
Ein großes Hindernis für KMU bleibt die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen sowie die mangelnde Akzeptanz und das fehlende Bewusstsein bei Mitarbeitern. Diese Barrieren lassen sich jedoch durch gut strukturierte interne Prozesse abbauen.
Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie die gesetzlichen Anforderungen nach §5 ArbSchG kennen und in der Lage sind, die sechs Kernbereiche psychischer Belastungen – Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, soziale Beziehungen, Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung – zu bewerten. Gleichzeitig ist es wichtig, zu prüfen, ob Ressourcen vorhanden sind, um Mitarbeiter in Bereichen wie Stressbewältigung und psychischer Gesundheit zu unterstützen.
Das GA-Psyche KIT bietet eine praktische und kostensparende Lösung, um die Anforderungen intern umzusetzen. Es enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen, vorgefertigte Vorlagen und ermöglicht eine abschließende Zertifizierung. Selbst in komplexen Arbeitsumgebungen wie Homeoffice oder Schichtarbeit können Unternehmen so die psychische Gefährdungsbeurteilung rechtssicher und effizient durchführen – ohne auf teure externe Beratung zurückzugreifen.
Fazit und wichtige Erkenntnisse
Die frühzeitige Erkennung von Burnout ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein klarer Vorteil im Wettbewerb. Unternehmen, die psychische Belastungen systematisch erfassen, können Ausfallzeiten reduzieren und die Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden steigern.
Zu den zentralen Risikofaktoren gehören eine übermäßige Arbeitsbelastung, fehlende Anerkennung und eine unausgewogene Work-Life-Balance. Diese lassen sich durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen, die Analyse von Kennzahlen wie Krankenständen und den Einsatz strukturierter Bewertungstools erkennen. Diese Erkenntnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, Präventionsmaßnahmen gezielt und ohne Verzögerung umzusetzen.
Prävention zeigt die besten Ergebnisse, wenn sie systematisch angegangen wird. Eine optimierte Arbeitsorganisation, unterstützende Führung und die aktive Förderung einer ausgewogenen Work-Life-Balance schaffen ein Umfeld, in dem Mitarbeitende langfristig gesund bleiben. Durch kontinuierliche Überwachung der Risiken können potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und rechtzeitig adressiert werden. Das stärkt nicht nur die Resilienz des Unternehmens, sondern bietet auch eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt.
Für die Umsetzung solcher Maßnahmen eignen sich spezialisierte Tools hervorragend. Besonders KMU profitieren von der internen Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung, da sie eine kosteneffiziente und flexible Lösung bietet. Mit dem GA-Psyche KIT steht Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden ein umfassendes Werkzeug zur Verfügung, das alle notwendigen Vorlagen, Anleitungen und eine abschließende Zertifizierung enthält, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Die Investition in eine strukturierte Burnout-Prävention lohnt sich. Gesunde Mitarbeitende sind nicht nur produktiver und loyaler, sondern tragen entscheidend zum Erfolg des Unternehmens bei. KMU, die jetzt handeln, sichern sich nicht nur rechtlich ab, sondern schaffen auch eine Grundlage für langfristiges und nachhaltiges Wachstum.
FAQs
Wie können KMU die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeitenden fördern, um Burnout vorzubeugen?
KMU können Burnout vermeiden, indem sie gezielt Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Work-Life-Balance einführen. Ein angenehmes Arbeitsklima, das auf Wertschätzung und offener Kommunikation basiert, bildet dabei die Grundlage. Auch flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, können dazu beitragen, Stress zu reduzieren und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern.
Eine ausgewogene Arbeitsverteilung und klar definierte Prioritäten sind entscheidend, um Überlastung zu vermeiden. Zudem können Stressmanagement-Angebote, wie Workshops oder Entspannungstechniken, eine wertvolle Unterstützung sein. Regelmäßige Erholungsphasen, sei es durch Pausen oder gut geplante Urlaubszeiten, sollten ebenfalls fester Bestandteil des Arbeitsalltags sein.
Um das Thema systematisch anzugehen, bietet das GA-Psyche KIT eine hilfreiche Lösung. Es unterstützt KMU dabei, psychologische Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen. So lassen sich potenzielle Belastungsfaktoren frühzeitig erkennen und gezielt reduzieren.
Wie können Führungskräfte in KMU frühzeitig Burnout-Anzeichen bei Mitarbeitern erkennen und präventiv handeln?
Burnout-Anzeichen bei Mitarbeitenden können sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen – sei es durch Veränderungen im Verhalten, in der Arbeitsweise oder im Umgang mit anderen. Typische Beispiele sind ein Rückgang der Motivation, das Häufen von Fehlern, sozialer Rückzug oder eine gereizte Stimmung. Für Führungskräfte ist es wichtig, solche Signale aufmerksam wahrzunehmen und frühzeitig das Gespräch zu suchen, um mögliche Belastungen zu erkennen und anzugehen.
Eine offene Kommunikationskultur sowie regelmäßige, ehrliche Mitarbeitergespräche können dabei helfen, Stressquellen zu identifizieren und frühzeitig gegenzusteuern. Unterstützend können Tools wie das GA-Psyche KIT eingesetzt werden. Dieses Instrument hilft kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), psychische Gefährdungen systematisch zu bewerten und gezielte Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit zu entwickeln. Auf diese Weise lässt sich nicht nur Burnout effektiv vorbeugen, sondern auch langfristig ein gesundes und stabiles Arbeitsumfeld schaffen.
Wie unterstützt das GA-Psyche KIT KMU bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung?
Das GA-Psyche KIT unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, psychische Gefährdungsbeurteilungen selbstständig und kostengünstig umzusetzen. Mit klaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen und einer Vielzahl an praktischen Vorlagen wird der gesamte Prozess deutlich vereinfacht.
Am Ende des Verfahrens erhalten Unternehmen eine Zertifizierung mit Auditbericht. Das erfüllt nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern zeigt auch, dass das Unternehmen die Gesundheit seiner Mitarbeitenden ernst nimmt. So können KMU sowohl Zeit als auch Geld sparen und gleichzeitig aktiv zur psychischen Gesundheit ihrer Teams beitragen.